Haarspülung ohne Mikroplastik

Liste von Mikroplastikfreien Haarspülungen

Author

Dr. Lisa Dinh

Lesedauer: 1:19 min

Letzte Änderung: 08.03.2020.

Haarspülungen gehören mittlerweile zu jeder Haarpflegeroutine mit dazu. Sie riechen in den meisten Fällen nicht nur sehr gut, sondern machen das Haar auch geschmeidiger und viel besser durchkämmbar.

Viele Frauen mit lockiger Haarstruktur nutzen ebenfalls Haarspülungen, um ihrem Haar mehr Definition zu geben. Ähnlich wie beim Shampoo machen sich immer mehr Menschen Gedanken über die Inhaltsstoffe, die in den Haarprodukten enthalten sind. Dabei können diese Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Mikroplastik eine tatsächliche Gefahr für die eigene Gesundheit und die Umwelt darstellen.

Was bewirkt Mikroplastik in der Haarspülung?

Mikroplastik sind Plastikpartikel, die im maximalen Durchmesser von 5mm haben. Oftmals sind sie deutlich kleiner, so dass man sie mit dem bloßen Auge nicht wirklich sehen kann. Mikroplastik wird als Rohstoff zur weiteren Verwendung aus Erdöl gewonnen und kann in verschiedensten Kosmetikprodukten eingesetzt werden. Für Bodylotions und Haarspülungen kommen die Plastikpartikel in Form von kleinen Kügelchen zum Einsatz, um die Haut und das Haar geschmeidiger zu machen. Im Shampoo bewirken die Plastikpartikel einen bessere Kämmbarkeit.

Warum ist Mikroplastik in der Haarspülung schädlich?

Dass Plastik für unsere Umwelt eine große Belastung darstellt, müsste den meisten Menschen bekannt sein. Die Ursache hierfür ist, dass sich Plastik in der Natur nur über einen sehr langen Zeitraum abbaut. Mittlerweile sind ganze Meere mit Plastik überschwemmt. Da Mikroplastik so klein ist, wird es von den Tieren aufgenommen, die dann an den Plastikpartikeln erkranken oder im schlimmsten Fall sogar versterben. Bei jeder Haarwäsche gelangt ein bisschen Mikroplastik durch das Abwasser in unsere Meere und Flüsse.

Auch für unsere Gesundheit ist das Mikroplastik alles anderes, als förderlich. Unser Organismus kann das Mikroplastik nicht richtig aufnehmen und betrachtet es eher als Fremdkörper. Kleinere Mengen können einfach ausgeschieden werden. Problematisch können jedoch größere Mengen an Mikroplastik werden, die der Körper nicht abbauen kann und dadurch ansammelt.