Bodylotion ohne Silikone

Liste von silikonefreien Bodylotions

Author

Dr. Lisa Dinh

Lesedauer: 3:0 min

Letzte Änderung: 08.03.2020.

Sekundenschnelles Einziehen und ein wohliges Hautgefühl obendrein. Silikone machen Bodylotions zu einer echten Wellness-Kur für die Haut. Doch leider greifen sie in die natürlichen Prozesse ein und fördern so einige Probleme.

Wer kann sich daran nicht erinnern? Vor nicht allzu langer Zeit war es noch üblich, dass man 15-20 Minuten nach dem Auftragen der Bodylotion warten musste, bis man wieder in etwas engere Kleidung schlüpfen kann. Das hat sich geändert, seitdem ein Großteil aller Cremes für den Körper mit Silikonen versehen werden.

Dummerweise ist Silikon nicht allzu gesund und wirkt sich mittel- bis langfristig eher schädigend auf die Haut aus. Wir erklären in diesem Artikel, warum das so ist und wie die Haut dank einer silikonfreien Bodylotion wieder „gesund und munter“ werden kann.

Warum werden Bodylotions mit Silikonen versetzt?

Silikone haben die außergewöhnliche Fähigkeit, den Feuchtigkeitsverlust auf der Haut über einen langen Zeitraum zu verhindern. Dazu verbinden sich die kleinsten Silikonteilchen (auch Polymere genannt) zu einem dichten Schutzmantel, der sich über die komplette eingecremte Stelle erstreckt. Dieser Film wiederum ermöglicht ein langanhaltendes „Pudelwohl-Gefühl“ und suggeriert eine gut versorgte und gesunde Haut. Scheint, als seien Silikone die ideale Zutat für eine Bodylotion…

Obendrein fixiert der Silikonmantel Duftstoffe, was zur Folge hat, dass der angenehme Geruch der Lotion bis weit in den Tag (oder in die Nacht) erhalten bleibt. Und als ob das noch nicht genug wäre, bieten uns die kleinen Polymere auch noch einen mächtigen Alltagskomfort. Denn durch die fettbindende Wirkung, schmiert die aufgetragene Creme nicht, sodass keine Wartezeit mehr nötig ist, um sie einziehen zu lassen. Man kann tatsächlich nur Sekunden später in die engste Jeans der Welt steigen und man wird absolut kein unangenehmes Gefühl wahrnehmen.

Und wo ist der Haken? Silikone tun der Haut langfristig nicht gut

Nicht die Silikone selbst sind schädlich, denn tatsächlich sind bis heute keinerlei Allergien oder Krankheiten bekannt, die durch die Mineralöl-Verbindung provoziert werden. Allerdings blockieren sie die natürlichen biologischen Prozesse der Haut, woraus langfristig eklatante Schäden entstehen.

Der dichte Schutzmantel, der sich über die Haut erstreckt, ist nämlich so stark abdichtend, dass die Hautporen nicht atmen können. Auf diese Weise vermehren sich allerhand Bakterien, Viren und Pilze unterhalb der Silikonschicht – abgeschottet von reinigendem Sauerstoff –und verursachen fiese Hautunreinheiten. Da Silikone außerdem nicht wasserlöslich sind, wird diese Schicht nicht vollständig durch eine Dusche abgetragen und es kommt zum sogenannten Build-up Effekt. Schicht für Schicht lagert sich übereinander und dichtet die Haut immer mehr ab.

Ganz abgesehen davon wird der Haut durch die fettende Schicht ein Schutz vorgetäuscht, sodass diese die eigene Produktion von Talg (wichtiger Bestandteil der hauteigenen Schutzbarriere) aus dem Gleichgewicht gebracht wird. In der Konsequenz wird die Haut umso fettiger oder umso trockener.

Je länger und je regelmäßiger eine silikonhaltige Bodylotion aufgetragen wird, umso intensiver wird die Haut aus der natürlichen Balance gebracht.

Unterm Strich steht:

  • Silikone verdichten die Haut so stark, dass sie nicht atmen kann
  • Silikone bringen die hauteigene Talgproduktion aus der Balance
  • Silikone sind nicht wasserlöslich und bilden mit jedem Auftragen eine neue Schicht (Build-up-Effekt)

Silikonfreie Bodylotions finden

Eine feuchtigkeitsspendende und reichhaltige Lotion muss nicht zwangsläufig mit Silikon versehen sein und kann trotzdem ein wohliges Gefühl von „echter Hautgesundheit“ bescheren. Eine hochwertige Alternative, die frei von Parabenen, Silikonen und künstlichen Duftstoffen ist, ist die Greendoor Bodylotion mit Aloe Vera. Auch hier berichten Kunden davon, dass die Lotion kaum bis gar nicht schmiert und im Handumdrehen einzieht.

Fazit

Silikone sorgen dafür, dass Bodylotions schnell einziehen, nicht fetten und sich wunderbar auf der Haut anfühlen – allerdings zu einem hohen Preis. Wer regelmäßig silikonhaltige Cremes aufträgt, greift empfindlich in die Biochemie der Haut ein und begünstigt eine gestörte Talgproduktion (extrem trockene oder fettige Haut), sowie die Entstehung von Unreinheiten.

Angenehme und effektive Alternativen gibt es aus der Naturkosmetik, in welcher Bodylotions frei von Silikonen, sowie von allen anderen Substanzen auf Mineralölbasis sein müssen.