Sonnencreme ohne Alkohol
Liste von alkoholfreien Sonnencremes

Autor: Dr. Lisa Dinh
Datum: 19.06.2020
Lesezeit: 3:5 min

Sonnencremes werden mit Alkohol angereichert, damit sich die Creme leichter auf der Haut anfühlt. Dass dadurch ein erhebliches Gesundheitsrisiko für die Haut entsteht, wissen jedoch die wenigsten.

Sonnencreme gehört zum Sommerspaß einfach dazu. Der Geruch, die Konsistenz. Wir würden sie wahrscheinlich vermissen, wenn wir sie nicht mehr benötigen würden.

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Doch weil sie sich auf der Haut so dick anfühlt, hat sich die Kosmetikindustrie einen Trick einfallen lassen. Dank der Beigabe von Alkohol wirkt die Creme leichter und damit auch angenehmer auf der Haut. Der Verbraucher greift anschließend gerne wieder zur alkoholhaltigen Sonnencreme, da sie sich im Vergleich zu anderen Produkten so toll anfühlt. Was er jedoch nicht weiß, ist, dass ganz besonders Alkohol in Verbindung mit der Sonne einen erheblichen Schaden auf der Haut hinterlassen kann.

Warum ist Alkohol in Sonnencremes ungesund?

Der eklatante Knackpunkt bei der Verwendung von Alkoholen in Sonnencreme hängt mit deren Zusammenwirkung mit den Sonnenstrahlen zusammen. Eine Sonnencreme soll die UV-Strahlen vor dem Eindringen in die Haut abfangen und dadurch die Haut schützen – das ist soweit in Ordnung, weil sie das auch zum Großteil schafft. Doch der enthaltene Alkohol setzt die Haut neben der Hitze und den durchgehenden UV-Strahlen zusätzlich unter Stress.

Auf der Haut wirkt Alkohol, oder noch schlimmer Alkohol Denat, nämlich austrocknend und immens aggressiv. Er fördert die Entstehhung sogenannter freie Radikale, die den Oxidierungsprozess der Hautzellen vorantreiben, wodurch die Haut schneller altert und ihrer Kraft geraubt wird.

Die Kombination aus UV-Strahlen, Hitze, Salzwasser, Alkohol und weiteren Schadstoffen, die sich in einer Sonnencreme befinden, kann also den Schutzeffekt massiv beeinträchtigen. Zwar wird der Sonnenbrand verhindert, doch die Haut hat dennoch gelitten.

Gibt es Sonnencremes ohne Alkohol?

Wir können von Glück reden, dass man sich selbst und seine Familie im Sommer nicht den starken UV-Strahlen aussetzen muss, nur weil man auf die Schadstoffe in einer Sonnencreme verzichten möchte. Der Markt hält nämlich eine Vielzahl von naturkosmetischen bzw. milderen Sonnencremes bereit.

Lediglich das Tragegefühl kann gewissermaßen schwerer sein, wenn kein Alkohol vorhanden ist. Dies sollte aber in Anbetracht der gesundheitlichen Vorteile kein Problem sein.

Sehr beliebt ist unter anderem die dermatologische Sonnencreme von Sol Feliz. Diese kommt mit einer völlig schadstofffreien Rezeptur aus und ist sogar mit einem Anti-Aging-Effekt ausgestattet. Neben Alkohol, wird man hier ebenfalls keine Parabene, Silikone oder Parfüme finden.

Sonnencreme selbst herstellen

Wer es noch genauer nimmt, kann sich sogar seine eigene Sonnencreme herstellen. Dazu bedarf es gar nicht so viele Inhaltsstoffe und das Tragegefühl ist herrlich leicht. Hinzukommt, dass alle Komponenten eine pflegende Anti-Aging Wirkung haben und somit das Hautbild nach einem Sonnenbad umso gesünder erstrahlen lassen. Alles, was man benötigt:

  • 30 g Kokosöl
  • 3 g Jojobaöl
  • 3 g Vitamin E Öl
  • 30 Tropfen ätherisches Öl nach Wahl
  • Zinkoxidpulver für den Lichtschutzfaktor (für LSF 20 und mehr ca. 20% Zinkoxidpulver)

Alle Zutaten werden in einem Kochtopf auf leichtester Stufe nur so hoch erhitzt, dass sich das Öl gut verflüssigen und vermischen kann. Neben dem Zinkoxid haben auch Kokosöl (LSF 7), Jojobaöl (LSF 3) und verschiedene ätherische Öle eine Sonnenschutzwirkung. Insgesamt kommt man auf einen Lichtschutzfaktor zwischen 30 und 40. Je weniger Zinkoxid verwendet wird, desto flüssiger wird die Creme und je niedriger wird der Lichtschutzfaktor.

Fazit

Sonnencreme sollte möglichst sanft und gleichzeitig effektiv in Sachen UV-Schutz sein. Diese Formel ist gar nicht so leicht, weswegen alkohol- und schadstofffreie Sonnencremes etwas preisintensiver sind. Es gilt jedoch, dass Alkohol zu den schwerwiegendsten Inhaltsstoffen einer Sonnencreme gehört, weil er zusammen mit UV-Strahlen doppelten Stress für die Haut bedeutet. Der Griff zur gesünderen Alternative ist daher durchaus sinnvoll.